Manch einer erschreckt ganz fürchterlich beim
Anblick einer Spinne, besonders wenn sie groß und
haarig ist. Dabei sind Spinnen friedliebende und auch
nützliche Tiere. Heimische Spinnen sind zudem
völlig ungefährlich. Sogar viele als
gefährlich gebrandmarkte Tiere sind harmloser als sie
aussehen. Die in tropischen bis subtropischen Klimazonen
vorkommende Vogelspinne ist zum Beispiel für den
Menschen nicht gefährlich. Ihr Biss ist mit einem
Wespenstich vergleichbar und daher alles anderes als
tödlich.
Die Angst vor Spinnen hat ihre
Ursache daher eher weniger in ihrer Gefährlichkeit also
in ihrem Aussehen. Alles was viele Beine hat und haarig ist,
löst bei den meisten Ekel und Angst aus. Aber wer sich
überwindet und sich Spinnen einmal genauer betrachtet,
stellt fest, dass es faszinierende Geschöpfe mit
wunderschönen Zeichnungen sind. Wer sich mit den
Spinnen anfreundet, hat demnächst keine Angst mehr vor
ihnen und muss sich bei einer Begegnung mit einem ihrer
Exemplare nicht mehr erschrecken.
Spinnen sind
übrigens keine Insekten, sondern gehören zu den
Spinnentieren. Sie unterscheiden sich von den Insekten durch
zwei zusätzliche Beine (acht statt sechs). Zudem haben
sie keine seitlichen Facettenaugen, sondern mehrere nach
vorn gerichtete Punktaugen. Die meisten Spinnenarten sind
jedoch fast blind und nur die Springspinnen haben eine sehr
gute Sehfähigkeit.